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women&work-Backstage 2019

Melanie Vogel

Unternehmerin
Buchautorin
Initiatorin der women&work

„Die Aufklärer des 17. und 18. Jahrhunderts hatten recht: Mit der Kraft unseres Verstandes erschaffen wir uns unsere Welt – und unsere Visionen. Unser Verstand ist ein mächtiges Werkzeug, unser Herz aber auch. Wir haben jahrhundertelang unseren Verstand geschärft – jetzt ist die Zeit reif dafür, dass wir unsere Herzen öffnen und die Ganzheit und Vielfältigkeit unserer Menschlichkeit nicht nur begreifen, sondern auch leben und fühlen. Nur in Kombination von Herz und Verstand können wir die Zukunft nachhaltig gestalten." Melanie Vogel, Buchautorin

Wo bleibt der Mensch in einer technologisierten Welt? In der heutigen Zeit gibt es wohl kaum eine existenziellere Frage als diese. Anzeichen dafür, dass wir uns dieser Frage endlich widmen und versuchen müssen, Antworten zu finden, gibt es seit Jahren. Die Zukunftsphilosophin und anerkannte VUCA-Expertin, Melanie Vogel, hat diese Frage als Leitfrage für die women&work 2019 aufgegriffen – und beantwortet. „Humanismus 4.0“ schafft die längst überfällige Grundlage und einen richtungsweisenden Debattenbeitrag für die Versöhnung der Wirtschaft mit dem Menschen. Diese liegt in der Abkehr vom „Homo oeconomicus“ und der gleichzeitigen Hinwendung zum „Homo cooperativus“ – dem kooperativen Menschen.

In ihrem aktuellen Buch „Humanismus 4.0“ zeigt Melanie Vogel, wie ein ethischer Wertekodex in der „Arbeitswelt 4.0“ und im Zeitalter von „Industrie 4.0“ gestaltet und wie eine kooperative Humangesellschaft im 21. Jahrhundert aussehen und umgesetzt werden kann.

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Prof. Dr. Gerald Hüther

Neurobiologe
Buchautor
Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung

„Alles das, was dazu führt, dass sich die Beziehungsfähigkeit von Menschen verbessert, ist gut fürs Hirn und gut für die Gemeinschaft, in der diese Menschen leben. Alles, was die Beziehungsfähigkeit von Menschen einschränkt und unterbindet, unterminiert, ist schlecht fürs Hirn und schlecht für die Gemeinschaft." Prof. Gerald Hüther, Neurobiologe, Buchautor

„Wie müssen die Rahmenbedingungen aussehen, damit Menschen die in ihnen angelegten Potenziale besser entfalten können?“ Das ist die Grundfrage, die sich Prof. Dr. Gerald Hüther, zeit seines Lebens stellt. Gerald Hüther zählt zu den bekanntesten Hirnforschern Deutschlands und geht seit Jahrzehnten der Frage nach, welchen Einfluss frühe Erfahrungen auf die Hirnentwicklung, die Auswirkungen von Angst und Stress sowie die Bedeutung emotionaler Reaktionen haben. Seine neurobiologischen Erkenntnisse nutzt er, um die Entfaltung des Potentials von Menschen und Gruppen voranzutreiben. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen, erfolgreicher Sachbuchautor und versteht sich als „Brückenbauer“ zwischen Wissenschaft und gesellschaftlicher sowie individueller Lebenspraxis. 2015 gründete er die Akademie für Potentialentfaltung und übernahm ihre Leitung als Vorstand. Gerald Hüther hält Vorträge, organisiert Kongresse, arbeitet als Berater für Politiker und Unternehmer und ist häufiger Gesprächsgast in Rundfunk und Fernsehen.

In seinem aktuellen Buch „Würde“ zeigt Gerald Hüther, dass Würde nicht allein ein ethisch-philosophisch begründetes Menschenrecht ist, sondern ein neurobiologisch verankerter Kompass, der uns hilft, dass wir uns, trotz vielfältiger Anforderungen in einer hochkomplexen Welt, nicht selbst verlieren.

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