Influencer aus Politik, Wirtschaft & Gesellschaft hautnah erleben

women&work-Backstage eröffnet 120 Besucherinnen der women&work exklusiv die Möglichkeit, mit interessanten Influencern aus Politik, Wirtschaft, Kunst, Kultur und Gesellschaft zu sprechen - und ihnen Fragen zu stellen.

women&work-Backstage findet statt im Saal "Agenda".
Der Zutritt ist nur mit gültigem Backstage-Ausweis möglich.

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>> Rückblick 2018: Sissi Perlinger, Schauspielerin und Lebenskünstlerin zum Thema "Lebensdesign"

women&work-Backstage 2019

Prof. Dr. Gerald Hüther

Neurobiologe
Buchautor
Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung

„Alles das, was dazu führt, dass sich die Beziehungsfähigkeit von Menschen verbessert, ist gut fürs Hirn und gut für die Gemeinschaft, in der diese Menschen leben. Alles, was die Beziehungsfähigkeit von Menschen einschränkt und unterbindet, unterminiert, ist schlecht fürs Hirn und schlecht für die Gemeinschaft." Prof. Gerald Hüther, Neurobiologe, Buchautor

„Wie müssen die Rahmenbedingungen aussehen, damit Menschen die in ihnen angelegten Potenziale besser entfalten können?“ Das ist die Grundfrage, die sich Prof. Dr. Gerald Hüther, zeit seines Lebens stellt. Gerald Hüther zählt zu den bekanntesten Hirnforschern Deutschlands und geht seit Jahrzehnten der Frage nach, welchen Einfluss frühe Erfahrungen auf die Hirnentwicklung, die Auswirkungen von Angst und Stress sowie die Bedeutung emotionaler Reaktionen haben. Seine neurobiologischen Erkenntnisse nutzt er, um die Entfaltung des Potentials von Menschen und Gruppen voranzutreiben. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen, erfolgreicher Sachbuchautor und versteht sich als „Brückenbauer“ zwischen Wissenschaft und gesellschaftlicher sowie individueller Lebenspraxis. 2015 gründete er die Akademie für Potentialentfaltung und übernahm ihre Leitung als Vorstand. Gerald Hüther hält Vorträge, organisiert Kongresse, arbeitet als Berater für Politiker und Unternehmer und ist häufiger Gesprächsgast in Rundfunk und Fernsehen.

In seinem aktuellen Buch „Würde“ zeigt Gerald Hüther, dass Würde nicht allein ein ethisch-philosophisch begründetes Menschenrecht ist, sondern ein neurobiologisch verankerter Kompass, der uns hilft, dass wir uns, trotz vielfältiger Anforderungen in einer hochkomplexen Welt, nicht selbst verlieren.

Gerald Hüther stellt sich als women&work-Backstagekandidat am 4. Mai 2019 um 14:00 Uhr im Saal Agenda den Fragen der Besucherinnen zum Thema "Humanismus 4.0".

Wir freuen uns auf ihn!

>> Über Gerald Hüther
>> Über die Akademie für Potentialentfaltung

Gerald Hüther über "Humanismus 4.0"

„Im Zusammenleben einer Ära digitalisierter Gesellschaften brauchen wir einen Kompass, der uns eine Richtung gibt. Neben allem technischen Fortschritt dürfen wir das menschliche Miteinander nämlich nicht vergessen. Unsere wichtigsten Erfahrungen, die wir in unserem Gehirn verankern, sind sozialer Natur, also Beziehungserfahrungen.

In der öffentlichen Diskussion hat sich über Jahrzehnte jedoch eine Art Grundannahme festgesetzt, dass die Menschen immer erst von Eigennutz und Gewinnmaximierung getrieben sind. Diese daraus entstandene Individualisierung lässt uns ratlos auf die globalen Herausforderungen der Welt blicken, denn wenn man andere Menschen oder sich selbst wie ein Objekt behandelt und benutzt, ist das nicht nur würdelos, sondern es sorgt für eine Entmenschlichung der Gesellschaft.

Neuere Forschungen zeigen uns aber, dass die Welt nicht als eine Ansammlung voneinander isolierter Teile zu sehen ist, sondern als ein lebendiges Netz, in dem alles miteinander verbunden und wechselseitig voneinander abhängig ist. Daraus entstehen Chancen für die Menschen und somit für die Menschheit. Alte Paradigmen können über Bord geworfen werden, denn wenn wir verstehen, dass wir in einer vernetzten, kooperativen Welt leben und in einer solchen Welt auch die wichtigsten Beziehungserfahrungen machen, dann schaffen wir die Grundlage für ein würdevolles, menschliches Miteinander.

Diese neue Form des Humanismus macht es möglich, menschlichere Möglichkeiten der Zusammenarbeit, der Führung und eine nachhaltigere Weltgestaltung zu kreieren.“

Prof. Dr. Gerald Hüther
Neurobiologe
Buchautor

Für einen Backstage-Pass bewerben (Bewerbungsschluss: 30. April 2019)

Hinter die Bühne kommt nicht jede!
Daher bewerben Sie sich ab sofort für einen Backstage-Pass für den 4. Mai 2019.

Die Teilnahme ist - wie immer - kostenfrei!

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