Die women&work steht jedes Jahr unter der Schirmherrschaft einer jährlich wachsenden "Female Patronage Group".

Einer Gruppe erfolgreicher Frauen aus unterschiedlichen Bereichen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die stellvertretend die Vielfalt von unterschiedlichen Persönlichkeiten, Karrierewegen und Erfolgsmodellen repräsentiert.

Unser herzlicher Dank gilt den Frauen der "Female Patronage Group", die jedes Jahr mit der Bereitschaft zur Sichtbarkeit kraftvolle Akzente zur women&work setzen!

Botschaften zur women&work

Frauen in der Politik

Dr. Ursula von der Leyen

Präsidentin der Europäischen Kommission

Frauen überlegen sich genau, welches Unternehmen zu ihnen passt. Sie informieren sich, feilen an ihrer Bewerbungsstrategie und suchen den Austausch mit den Unternehmen. Dafür bietet "women&work" die richtige Gelegenheit für Berufseinsteigerinnen, Wiedereinsteigerinnen und erfahrene Fach- und Führungskräfte. Die women&work trägt dazu bei, ein Bewusstsein für das Potenzial der Frauen zu schaffen.


Viviane Reding

Member of the European Parliament
Former Vice-President of the European Commission a.D.

Vielfalt am Arbeitsplatz sollte unsere erste Verteidigungslinie und unser größter Trumpf sein, um den Herausforderungen eines sich ständig wandelnden, rasanten, immer stärker globalisierten und digitalisierten Arbeitsumfelds gerecht zu werden. Seit 2011 spielt women&work dabei eine bedeutende Rolle. Sie dient als wichtige Plattform für den Informationsaustausch und leistet einen wertvollen Beitrag zur Schaffung eines besseren öffentlichen Bewusstseins. Europa winkt eine Dividende durch Vielfalt. Es ist höchste Zeit, sie freizusetzen.


Brigitte Zypries

Bundesministerin für Wirtschaft und Energie a.D.

"Nichts ist so beständig wie der Wandel“. Doch selbst gemessen an diesem wohlbekannten Zitat ist die Digitalisierung unserer Wirtschaft, unserer gesamten Gesellschaft einschließlich des Arbeitsmarktes, einer der größten Transformationsprozesse, die wir bislang erlebt haben.

Natürlich müssen Frauen diesen Prozess mitgestalten. Nicht nur machen wir die Hälfte der Weltbevölkerung aus; unsere erfolg- und einflussreiche Teilnahme am (digitalisierten) Wirtschaftsleben ist außerdem unabdingbar für das Wachstum jeder Volkswirtschaft. Diese Erkenntnis ist selbstverständlich nicht neu, die Realität sieht aber häufig anders aus. Deshalb sind Karriere-Messen wie die women&work wichtig. Denn sie sprechen Frauen gezielt an, inspirierende weibliche Vorbilder treten auf und die Vernetzung untereinander wird gefördert. Natürlich sind auch die spezifischen Beratungsangebote hilfreich.


Manuela Schwesig

Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2013-2017)

In der Praxis wird es weiter darauf ankommen, dass Frauen die richtigen Jobs und Arbeitgeber die richtigen Mitarbeiterinnen finden. Netzwerke, gezielte Karriereplanung, Gespräche, Anregungen und Erfahrungsaustausch helfen dabei, und dafür hat sich das Konzept der women&work seit 2011 bewährt.


Prof. Dr. Rita Süssmuth

Politikerin, Bundestagspräsidentin a.D.

Wir stehen vor einem großen Wandel in der Arbeitswelt und gerade in Zeiten der Veränderung haben sich Frauen stets bestens bewährt, da sie pragmatisch sind, ohne den Blick auf das Wesentliche zu verlieren. Dieser historische Wandel kann daher nur gelingen, wenn auch Frauen in angemessenem Maße - und zwar deutlich mehr als bisher - in diese Veränderungsprozesse mit eingebunden werden.
Wir müssen darum mehr denn je genau darüber sprechen, denn die Beteiligung von Frauen an der Digitalisierung ist derzeit marginal, sie liegt unter 10%! Die Zukunft darf nicht ohne weibliche Beteiligung geschrieben werden.
Unternehmen sollten daher verstärkt den Blick auf weibliche Potentiale richten und genau dazu bietet die women&work in Frankfurt eine sehr gute Gelegenheit. Hier werden gesellschaftliche Herausforderungen im gemeinsamen Dialog diskutiert, weibliche Potenziale gestärkt und Zukunftsperspektiven aufgezeigt. Wer (sich) verändern will, für den ist es wichtig, sich auszutauschen.

Die women&work ist dafür seit 2011 ein hervorragendes Forum.


Dr. Claudia Lücking-Michel

Mitglied des Deutschen Bundestages a.D

Ich bin überzeugt, dass Frauen jede Bühne nutzen sollten, auf denen sie sich und ihr Können zeigen können! Darum finde ich die women&work, von Frauen für Frauen initiiert, großartig! Sie schafft eine große Bühne für Talente und sie eröffnet den Raum für Austausch und Vernetzung. Es freut mich, dass Frauen hier jedes Jahr Vier-Augen-Gespräche  über Jobchancen führen, und die Gelegenheit nutzen, an den Messeständen ihre Fähigkeiten und sich selbst zu zeigen. Das ist wunderbar!

Frauen in NGO's

Phumzile Mlambo-Ngcuka

Präsidentin UN Women

women&work helps to foster a pipeline of future Board members and CEOs, to challenge stereotypes and social norms, and to encourage women to move into non-traditional areas. When women have access to more and better jobs, they are able to invest in themselves and their families and to take leadership in their communities. This is the multiplier effect of women&work. The women&work job fair represents a tremendous opportunity to ensure that employers not only commit to the WEPs, but take action to implement them in their hiring practices, internal policies, and throughout their supply chains.


Dr. Ines P. Scheibe

Präsidiumsmitglied im Humanistischen Verband Deutschlands e.V.
Psychologin

Die immer schneller voranschreitende wissenschaftlich-technische Entwicklung erfordert zwingend und neu auch die Beantwortung der menschlichen Lebensfragen: Wie wollen wir Menschen leben, welche Relation soll zwischen Arbeit und Leben bestehen, welche Werte sind uns wichtig, welcher Verantwortung müssen wir gerecht werden? Diese Fragen sind mit zu denken, damit die Technik im positiven Sinne von der Menschheit genutzt werden kann. Frauen haben durch ihre Erziehung und vielfältigen Anforderungen in Erwerbs- und Familienarbeit besondere Kompetenzen und Potentiale dafür, die sie stärker als bisher bei der Entwicklung neuer Technologien und Beschäftigungsformen mit ihren gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen einbringen müssen. Das erfordert neben guter Bildung auch Anregung, Ermutigung, Unterstützung, Vorbilder, Vernetzung und Solidarität.

Die seit 2011 stattfindende women&work in Frankfurt ist ein sehr gutes und bewährtes Format. Im Dialog mit anderen Frauen, unterstützt durch Expertinnen können dort auch neue Perspektiven der Arbeit und des Lebens entworfen und entwickelt werden, die Technik und Mensch produktiv verbinden.


Branka Kolar-Mijatovic

Präsidentin des Europäischen Frauen Erfinderverbandes EWI

Europa braucht den weiblichen Einfluss mehr denn je, um die Digitalisierung nicht einseitig zu gestalten. Wir stehen alle vor der großen Herausforderung, die Digitalisierung im besten Sinne human zu gestalten. Frauen sind innovativ und pragmatisch! Das macht sie zu idealen Erfinderinnen. Für die Zukunft brauchen wir nicht nur mehr Technik und Geschäftsideen, sondern vor allen Dingen neue Gesellschaftsmodelle für eine Welt, in der Menschen leben wollen. Die women&work ist ein wichtiger Ort, den wir nutzen sollten, um diese Dinge voran zu treiben für den Fortschritt Europas.


Sabine Nallinger

Vorständin der Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz

Ich bin optimistisch, dass wir 2040 in einer fast treibhausgasneutralen Welt leben. Durch branchenübergreifende Zusammenarbeit werden wir in allen Sektoren innovative Technologien entwickelt haben, die auf fossile Ressourcen verzichten. Ebenso werden wir 2040 im Kreislauf wirtschaften, die Wegwerf-Kultur wird Geschichte sein.

Schon heute wird klimafreundliches Wirtschaften von Frauen und Institutionen wie der women&work vorangetrieben. Besonders junge Frauen streben in die Nachhaltigkeitsabteilungen großer Konzerne und werden so zu Changemakern, die die Welt von morgen proaktiv mitgestalten.Auf der women&work haben Frauen die große Chance, diese Unternehmen kennenzulernen und so die Welt Stück für Stück mit zu verändern.


Dr. Wiebke Ankersen

Geschäftsführerin
AllBright Stiftung gGmbH

Frauen an der Unternehmensspitze sind ein recht zuverlässiger Indikator für eine gesunde, veränderungsfähige Unternehmenskultur. Die AllBright Stiftung gibt mit ihrer Weißen, Grauen und Schwarzen Liste einen schnellen Überblick: Welchen Firmen gelingt es am besten, Frauen faire Chancen zu geben und bis ins Top-Management zu befördern und welche sind damit besonders attraktiv? Und bei welchen Unternehmen bewegt sich nichts?
Die women&work bringt Frauenkarrieren voran, indem sie weiblichen Talenten bei Orientierung und Karriereplanung hilft, ihnen die Möglichkeit zum Netzwerken gibt und sie mit Arbeitgebern zusammenbringt, die auf Frauen setzen wollen.

Frauen in der Wirtschaft

Prof. Dr. Isabel Schnabel

Mitglied im Führungsgremium der Europäischen Zentralbank
Professorin für Finanzmarktökonomie an Universität Bonn
Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Ich halte es für sehr wichtig, dass es mehr Frauen gibt, die eine erfolgreiche berufliche Karriere durchlaufen. Dies steht keineswegs im Widerspruch dazu, eine Familie zu gründen. Inzwischen gibt es viele Möglichkeiten, Familie und Karriere miteinander zu verbinden. Die Unternehmen sind gefordert, begabten jungen Frauen die entsprechenden Rahmenbedingungen zu bieten. women&work hilft Ihnen dabei, einen solchen Arbeitgeber zu finden.


Cornelia Rudloff-Schäffer

Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts

Familie und Beruf unter einen Hut kriegen: Das dürfte vorerst ein Dauerbrenner der heutigen Arbeitswelt bleiben. Für immer mehr Männer, vor allem aber für hochqualifizierte Frauen wie Ingenieurinnen oder Naturwissenschaftlerinnen ist dieser Wunsch bei der Jobsuche mitentscheidend. Wie reagieren wir beim Deutschen Patent- und Markenamt darauf? Wir schaffen Bedingungen, die den Bedürfnissen gerecht werden. Mit Betriebs-Kita, Karrierechancen in Teilzeit und dem massiven Ausbau unserer Telearbeit (Homeoffice). Warum? Weil wir diese Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen dringend brauchen!

Auf der women&work verleihen wir unserer Überzeugung Ausdruck – und wollen so die Arbeitswelt von morgen mit voranbringen.


Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund

Vorstandsvorsitzende des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)

Als ich studiert habe, war ich eine von nur wenigen Frauen inmitten eines überwiegend männlichen Kollegiums. Heute überwiegt die Zahl weiblicher Studierender und Absolventen und dennoch arbeiten deutlich mehr Männer in der Wissenschaft sowie als Fachkräfte in der Industrie. Offensichtlich ist Bildung nicht der einzige Grund für diese Diskrepanz. Ich bin davon überzeugt, dass Mentoring ein entscheidender Faktor für jede erfolgreiche Karriere ist. In diesem Zusammenhang ist es nicht genug, gleiche Chancen für Männer und Frauen zu schaffen. Junge Frauen und Männer müssen mit Aufgaben konfrontiert werden, die es ihnen ermöglichen, über ihre eigenen Grenzen hinaus zu wachsen. Genau diese Chancen sollten sowohl männliche als auch weibliche Mentoren vielversprechenden jungen Menschen anbieten. Und diese Möglichkeiten bietet Ihnen die women&work. An nur einem Tag können Sie nicht nur in das Thema Mentoring hineinschnuppern, sondern wertvolle Kontakte für Ihre berufliche Zukunft knüpfen.


Marion Rövekamp

Vorständin Personal & Recht, EWE AG Oldenburg

Arbeit, wie wir sie heute kennen, befindet sich in einem rasanten Wandlungsprozess – hin zu mehr Vernetzung, mehr Vielfalt, flacheren Hierarchien, anderen Formen der Zusammenarbeit, neuen Arbeitswelten. Vor diesem Hintergrund von höherer Flexibilität und individueller Entfaltung und aus eigener Erfahrung möchte ich Frauen Mut machen, den für sie richtigen Karriereweg zu suchen und zu finden. Die women&work in Frankfurt bietet Ihnen seit 2011 sehr gute Möglichkeiten, sich über neue Trends auf dem Arbeitsmarkt zu informieren, sich in die Diskussion einzubringen und sich zu vernetzen. Frauen können eigene Wege erschließen, Anregungen erhalten und sich weiterentwickeln.


Dr. Elke Frank

Personalvorständin der Software AG

Seien Sie Ihre eigene Chefin Ihres Lebens und Ihrer Karriere.
Nehmen Sie die Chancen im innovativen Umfeld der Digitalisierung wahr. Neue Formen der Führung und Zusammenarbeit bieten ein hohes Maß an Flexibilität in der Ausübung der Arbeit. Wann und wo? Das können Mitarbeiter heutzutage maßgeblich in der Übernahme von Eigenverantwortung und in der Wahrnehmung von Freiheitsgraden selbst gestalten und entscheiden. Wichtig ist am Ende nur das Ergebnis und nicht die Präsenz.

Ich finde: die women&work ist das perfekte Ambiente das Angebot der Unternehmen kennenzulernen, Netzwerke aufzubauen und zu pflegen.


Ann Chapman

Co-Founder, Minesoft, Global Patent & IP Information Solutions
Winner of the Queen’s Award for Enterprise, International Trade, 2015

women&work has at its heart an important theme that resonates around the globe. In my 30-year career I have had exciting opportunities, supportive colleagues and success building an innovative business. But the challenges facing career women are not yet resolved. How best to combine career and family, how to achieve a better work/life balance. How to sustain a high-flying career path throughout and win the same recognition and monetary rewards as male colleagues.
The good news is that many millions of us want mechanisms to improve and re-define modern working and personal life. We can make it happen.


Antje von Dewitz

Geschäftsführerin von VAUDE

Wir befinden uns in einer Zeit der digitalen Transformation. Dabei sollten wir die Chance nutzen, die Unternehmenskultur und -organisation so zu gestalten, dass dieser Wandel bewusst und chancenorientiert verläuft. Ganz wichtig finde ich dabei, den Menschen mit seinen Bedürfnissen zu einzubeziehen. Denn es kommt zu einer immer stärkeren digitalen Durchdringung zwischen Arbeits- und Privatleben. Es liegt in unserer Verantwortung diesen Fortschritt für unsere Kinder und unseren Planeten sinnvoll zu nutzen. Für diese Herausforderungen brauchen wir diverse Perspektiven und kreative Konzepte. Ganz besonders auch von Frauen, denn sie sind es, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nach wie vor am stärksten gestalten.

Die women&work ist eine ideale Plattform, um Ideen auf neue Wege zu bringen!


Angelika Gifford

Mitglied der Geschäfstleitung Hewlett Packard Enterprise Deutschland

In Zeiten der digitalen Transformation sind Eigenschaften, die traditionell eher Frauen zugeschrieben werden, wie etwa Empathie, Sprachfähigkeit, Leidenschaft, partnerschaftliche Zusammenarbeit und Lösungsorientierung zunehmend wichtig für den Unternehmenserfolg. Es geht immer weniger um das Produkt und immer mehr um die mit Kunden, Partnern und Experten gemeinsam erarbeitete Lösung. Kommunikative Fähigkeiten, das Einbeziehen aller Stakeholder und das partnerschaftliche Arbeiten auf eine gemeinsame Lösung hin stehen im Zentrum.  
Der digitale Wandel ist nicht nur eine technologische, sondern ebenso eine kulturelle Herausforderung, weil er oft Umstrukturierungen und Neuorganisationen nach sich zieht. Eine für Veränderungen offene Unternehmenskultur ist dabei unerlässlich. Unternehmen, die Frauen fördern, öffnen ihre Strukturen, haben eine größere Ideendurchlässigkeit und sind damit besser auf den digitalen Wandel vorbereitet.
Die women&work bringt Frauen und Unternehmen erfolgreich zusammen und fördert den Prozess, Frauenkarrieren zu einer Selbstverständlichkeit in der Wirtschaft zu machen.


Eva Wimmers

President Europe Huawei HONOR / VP HONOR Global

Kreativität ist die neue Währung. Wir bewegen uns wie viele andere auch in einem fast gesättigtem Markt. Kreativität als Treiber von Innovation z. B. in Produktentwicklung und Marketing ist daher von zentraler Wichtigkeit. Das kreative Potential, welches wir durch Gender und Kultur unserer Teams in die Waagschale legen, ist für mich der Erfolgsfaktor in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Darum sind Formate wie die women&work so wichtig geworden.


Anja Hendel

Director Porsche Digital Lab

Initiativen wie women&work sind essentiell, weil Netzwerke uns die Chance geben, uns über Erfolg wie Misserfolg auszutauschen, Role Models wie Mentoren noch besser kennen zu lernen und die Arbeit von vielen inspirierenden Frauen sichtbarer zu machen. Ich möchte alle Frauen motivieren, ihrer Leidenschaft zu folgen, egal welche es ist. Indem wir unseren eigenen Weg gehen, werden wir selbst zu Vorbildern und zeigen gerade auch den Mädchen und jungen Frauen der nächsten Generation, dass alles möglich ist.


Dr. Manuela Rabener

Chief Marketing Officer von Scalable Capital und Gründerin von Scalable Capital UK

Frauen auf der ganzen Welt beweisen eindrucksvoll, dass sie ihren männlichen Kollegen in nichts nachstehen. Eine US-Studie fand kürzlich heraus, dass von Frauen geleitete Technologiefirmen eine um 35 Prozent höhere Kapitalrendite erwirtschaften. Trotzdem gibt es in den klassischen Männerdomänen, wie eben im Technologie- oder auch im Finanzsektor, immer noch sehr wenige Frauen mit Führungsverantwortung. Das sollte sich ändern. Dabei geht es nicht mehr nur um die Gleichstellung von Frauen, was Gehalt, Einfluss oder Beförderungen betrifft. Vielmehr geht es um den langfristigen Erfolg von Unternehmen: Heterogene Teams sind nachweislich kreativer und innovativer. Allerdings müssen sich Frauen diese Führungspositionen auch zutrauen. Daran hapert es mitunter. Wie auch im Bereich der Geldanlage zweifeln viele Frauen an ihren eigenen Fähigkeiten, während Männer ihre Aufgaben mit großem Selbstbewusstsein angehen. Frauen sollten sich ihrer Stärken bewusst werden und ihr Können ins Schaufenster stellen.

Die women&work ist eine tolle Initiative, die diesen Mut von Frauen fördert und die Möglichkeit bietet, ein gutes Netzwerk aufzubauen.


Petra Karbenk

IT Deployment Director EMEA, Unilever Deutschland Holding GmbH

Wir erleben heute eine Digitalisierung in allen Bereichen des täglichen Lebens, was auch zu einer Veränderung im wirtschaftlichen Umfeld führt. Wollen die Unternehmen in diesem Wandel bestehen, dürfen sie das Potential gut ausgebildeter junger Menschen nicht ungenutzt lassen. Die Digitalisierung bietet vielfältige Karrieremöglichkeiten und unterstützt gerade auch Frauen bei der Karriere,  da sie den Arbeitsalltag verändert und somit die Vereinbarkeit von Karriere und Familie positiv beeinflusst. women&work bietet Unternehmen und jungen Frauen eine perfekte Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und einen Grundstein für die Karriere zu legen.

Frauen in Forschung & Wissenschaft

Prof. Dr. Friederike Welter

Präsidentin - Geschäftsführerin
Institut für Mittelstandsforschung Bonn

Wie wird sich unsere Zivilgesellschaft in den kommenden Jahren verändern? Mit dieser Frage beschäftigt sich die women&work im Jahr 2020. Blickt man zurück, so zeigt sich, dass sich in den vergangenen 20 Jahren schon vieles zu Gunsten von Frauen gewandelt hat: Immer mehr Unternehmen passen die Arbeitszeitgestaltung an die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten an. Mehr Frauen führen Familienunternehmen. Der weibliche Anteil unter den Selbstständigen ist gestiegen. Die Arbeitswelt wird sich im Zuge der digitalen Transformation weiter verändern – was sich wiederum auf die Gesellschaft auswirkt. Dabei werden Frauen weiterhin eine wichtige und aktive Rolle einnehmen. Die women&work begleitet diesen Prozess bereits erfolgreich seit 2011.


PD Dr. Elke Holst

ehem. Forschungsdirektorin und Leiterin des Forschungsbereichs Gender Studies,
DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung)

Im Zuge der Digitalisierung und der damit verbundenen technologischen Revolutionen werden sich nicht nur der Arbeitsalltag sondern auch die Unternehmensstrukturen und –kulturen ändern. Um als Unternehmen wettbewerbsfähig zu sein, bedarf es auch hochqualifizierter Frauen, die den Wandel erfolgreich mitgestalten. Dabei gilt es gemeinsam mit den Männern produktivitätshemmende Geschlechterklischees in der Arbeitswelt zu überwinden. women&work bietet eine ausgezeichnete Plattform sich hierüber zu informieren und weibliche Talente kennenzulernen.


Prof. Dr. Claudia Kemfert

Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e. V. 
Mitglied im Club of Rome Deutschland

Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. In der Praxis braucht es aber noch viele Anstrengungen, um theoretischen Anspruch und Wirklichkeit in Deckung zu bringen. Unfaire Auswahlkriterien, unbewusste Vorurteile, strukturelle Diskriminierung und gesellschaftliche ungleiche Rollenverteilungen jenseits der klassischen Erwerbsarbeit führen dazu, dass Frauen bis heute in der Arbeitswelt benachteiligt werden. Teilhabe, Einkommen und Führungsverantwortung sind immer noch ungleich verteilt. Damit sich das ändert, braucht es bewusste Maßnahmen unterschiedlichster Art – von gesetzlichen Quoten über Schulung und Weiterbildung bis zu wissenschaftlicher Forschung.

Die women&work ist für Unternehmen wie Besucherinnen ein wichtiger Ort, um eigene Ansprüche offen zu formulieren, sich wechselseitig kennenzulernen, aber auch in Frage zu stellen – um den Weg in eine wirklich gleichberechtigte Zukunft gemeinsam zu bewältigen.


Prof. Dr. Antoinette Weibel

Forschungsinstitut für Arbeit und Arbeitswelten
Universität St.Gallen

Die Zeichen stehen auf Wandel. Was wir in Zukunft in Unternehmen aber auch in der Gesellschaft brauchen sind Zusammenarbeit, Diskurs und Austausch - gerade auch mit Andersdenkenden - sowie Neugierde, Interesse und Vertrauen. Das bedingt aber auch, dass wir uns von alten Zöpfen verabschieden - statt Superstars brauchen wir viele Köpfe, statt Egoismus und Nehmen mehr Hilfsbereitschaft und Wertschätzung. Das sind Werte, die gerade Frauen einfacher fallen. Um dahin zu finden müssen wir Gleichberechtigung, Diversität und Inklusion endlich ernst nehmen und Old-Boys-Networks sprengen. women&work kann hier helfen - Netzwerke pflegen und Sister Solidarity zu leben!


Prof. Dr. Jutta Rump

Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability
Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Mitglied der Kommission INQA

Die Arbeitswelt wird sich in Zukunft verändern. Neben der Digitalisierung nehmen die demografische Entwicklung, ökonomische Trends sowie der gesellschaftliche Wandel Einfluss auf die Art und Weise des Arbeitslebens und die Arbeitsbedingungen sowie auf den Arbeitskontext. Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Megatrends nicht nebeneinander stehen, sondern sich gegenseitig beeinflussen. Derzeit wird vor allem der Fokus auf Digitalisierung gelegt. Es ist zu beobachten, dass der digitale Wandel fast ausschließlich im Kontext von Technologie, Geschäftsmodell und Organisation diskutiert wird. Viele Unternehmen und Insitutionen scheinen zu unterschätzen: Technologische Innovationen, Geschäftsmodell-Innovationen und Organisations- Innovationen bedürfen IMMER sozialer Innovationen und sozialer Transformation. Der Einfluss der Digitalisierung im „System Arbeit“ muss also genauso mitgedacht werden.

Die women&work stellt eine gute „Plattform“ dar, um sich diesen Herausforderungen zu stellen.


Prof. Dr.-Ing. habil. Anette Weisbecker

Stv. Institutsleiterin Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Die rasante Entwicklung digitaler Technologien verändert unsere Arbeits- und Lebenswelt signifikant. Dabei stehen nicht nur die technischen Veränderungen im Vordergrund sondern ganz besonders auch deren Auswirkung auf organisatorische, ökonomische und soziale Aspekte. Für Frauen bieten sich hier die Möglichkeit die Zukunft aktiv mit zu gestalten. Sie können ihre Kenntnisse und Fähigkeiten einzusetzen, um die Arbeitswelt zu verändern und so besser an die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen anzupassen.
Die women&work bietet Frauen die Möglichkeit sich über aktuelle Entwicklungen im Beruf zu informieren und untereinander wertvolle Erfahrungen auszutauschen. Es entstehen neue Kontakte zwischen Frauen und Unternehmen, die den Grundstein für neue, spannende Aufgaben und eine erfolgreiche Karriere legen können.


Prof. Dr. Silja Graupe

Mitbegründerin der Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kues
Professorin für Ökonomie und Philosophie

Die großen Fragen nach Menschlichkeit gehören in Zeiten schwerer wirtschaftlicher, politischer, ökologischer und kultureller Umbrüchen mitten hinein in Wirtschaft und Gesellschaft gehören. Menschen brauchen Orte, um bis tief in die Sinnfundamente des heutigen Wirtschaftens vorstoßen und dort die entscheidenden Fragen stellen zu dürfen; Fragen, die sie sodann nicht in fixe Antworten, sondern in Gestaltungsfelder verwandeln lernen.
Die großen Fragen der Menschlichkeit lassen sich allerdings nur menschlich angehen. Inhalt und Form gehören zusammen! Wir müssen heute noch nicht wissen, wie sich die großen Zukunftsfragen lösen lassen, aber wir sollten alles tun, um Orte wie die women&work zu schaffen, an denen Menschen ihr gesamtes Potential entfalten können, um sie anzugehen. Und hier sehe ich gerade die Stärke von uns Frauen: Nicht die Gegenwart überspringen, sondern im Hier und Jetzt Zeiten und Orte zu schaffen, aus denen das Neue konkret erwachsen kann.


Prof. Dr. Christiane Funken

TU Berlin - Institut für Soziologie

Frauen sind für die Herausforderungen einer digitalen Arbeitswelt prädestiniert, denn digitale Transformation bedeutet kulturelle Transformation. So können fortan nur kundennahe, innovative Problemlösungen dem weltweiten Wettbewerb standhalten. Innovative Problemlösungen wie z.B. kundenspezifische Kampagnen, -Logistiken, -Marketingstrategien oder IT-Lösungen etc. lassen sich aber nicht abteilungsintern entwickeln, sondern erfordern interdisziplinäre Teams und Projekte. Deren Erfolg hängt maßgeblich von der Team- und Konfliktfähigkeit, Flexibilität, Vernetzungskompetenz, Empathie und Kommunikationskraft der Teammitglieder ab. Aufgrund ihrer Erziehung und konkreten Lebenssituation sind Frauen besonders geeignet, die Dynamik der komplizierten Kunden- und Teambeziehungen zu steuern und mit psychologischem Gespür zum Erfolg zu führen.

Die women&work ist das perfekte Forum, um sich gemeinsam mit anderen Frauen und unterstützt durch zahlreiche Expertinnen für die Zukunft der Arbeit zu wappnen und diese aktiv im Sinne der Frauen mitzugestalten.


Prof. Dr. Anja Seng

Rektoratsbeauftragte für Diversity Management, FOM Hochschule
Regionalvorstand West, FidAR e.V. 

Gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen sollte in unserer Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit sein – sowohl in Führungspositionen als auch in öffentlichen Ämtern, der Gründungsszene, der Medizin und den unterschiedlichen Bereichen der Medien sowie in der Familie. Dafür bedarf es mutiger Frauen (und Männer), die ihre Stimme für eine solche Teilhabe erheben. Es bedarf Manager und Managerinnen sämtlicher Branchen, die sich dafür einsetzen, in ihren Verantwortungsbereichen Frauen zu fördern (und zu fordern). Und es bedarf des Engagements jeder einzelnen Frau, für ihre Ziele, Rechte und Pflichten einzustehen.

Die women&work bietet beste Rahmenbedingungen, das für den beruflichen Erfolg so wichtige Netzwerken aktiv zu betreiben und Kontakte zu knüpfen, die dann persönliche weitere Schritte ermöglichen. Nicht jede Frau muss Top-Managerin werden. Aber wer dieses Ziel hat, sollte es auch erreichen können.

Frauen in Kultur und Medien

Anke Schäferkordt

Co-CEO RTL Group/Geschäftsführerin Mediengruppe RTL Deutschland

Auf dem Weg zu einem höheren Anteil von Frauen in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft ist der Messe-Kongress women&work ein wichtiger Baustein.
women&work bietet ambitionierten Frauen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch, zur Orientierung und vor allem zur Kontaktaufnahme zu potentiellen Arbeitgebern.


Bascha Mika

Chefredakteurin Frankfurter Rundschau

Warum ist die women&work so wichtig? Weil die Berufsarbeit in Deutschland noch immer eine Männerdomäne ist. Kaum Chefinnen, ein riesiges gender-pay-gap, enorme Probleme, Kinder und Job zu vereinbaren – das sind nur einige Stichworte aus dem Katalog der männlich geprägten Arbeitswelt.

Diese Welt muss sich ändern. Je eher, je besser. Dazu brauchen wir Frauen den Austausch, wir brauchen neue Ideen und die Bereitschaft uns gegenseitig zu unterstützen. All das kann und will die women&work. Ich kenne den Kongress seit seiner Gründung, ich weiß, wovon ich spreche.


Gabriele Holzner

Fernsehdirektorin des Hessischen Rundfunks

Gutaussehend, klug, erfolgreich, sozial kompetent, effektiv, Chefin, Mutter, Frau - ganz schön anspruchsvoll, was Frauen im 21. Jahrhundert alles sein sollen. Ich finde es toll, dass Frauen ihr Leben sehr selbstbestimmt und selbstbewusst designen können, und das auch wollen. Das Medienbusiness verändert sich durch die Digitalisierung, den rasanten Wandel im Medienkonsum, die sozialen Netzwerke und weltweite Konzerne sehr grundlegend. Das bedeutet Veränderung als Dauerzustand. Das braucht Kreativität, Innovation und Flexibilität. Und dafür braucht es Frauen, die diese Veränderungen gestalten, die Qualifikationen bringen sie längst mit, das Engagement sowieso, den Mut auch, aber oft ist ihnen der Preis zu hoch, wollen sie doch ein vielfältiges, selbstbestimmtes Leben führen. Das geht aber nur, wenn sie die Arbeitsbedingungen verändern, und die Führung übernehmen.

women&work bietet dafür die Plattform, zum Netzwerken, zum Schnuppern. Nur Mut - Veränderung macht Spaß.


Anja Delastik

ehem. Chefredakteurin COSMOPOLITAN

Die Welt und damit auch die Arbeitswelt befinden sich im Wandel. Mehr denn je haben Frauen heute die Chance, ein erfolgreiches, selbstbestimmtes Leben zu führen. „The future is female“: Um die Gesellschaft der Zukunft positiv mitzugestalten, müssen sich Frauen ihre vielfältigen Potenziale und Kompetenzen bewusst machen, eine aktive Beteiligung an den laufenden Veränderungsprozessen einfordern und Verantwortung übernehmen. Dafür braucht es vor allem Furchtlosigkeit und Mut – zum Anderssein, Um- und Querdenken. Das gilt auch für Unternehmen, die das immense soziale und wirtschaftliche Potenzial weiblicher Arbeits- und Führungskräfte erkennen und ausschöpfen müssen, zum Vorteil der Gesellschaft – und zu ihrem eigenen. Innovative Unternehmen haben das längst begriffen und neue Pfade beschritten, wissend dass der eine altbewährte Weg zum Erfolg schnell zur Sackgasse werden kann.

Die women&work ist eine wunderbare Gelegenheit, diese neuen Wege zu erkunden oder der Landkarte der sich verändernden Arbeitswelt eigene, alternative Routen hinzuzufügen.


Antoschka

Clownin und Artistin, trägt den Ehrentitel "Königin der Clowns"

‚Wenn deine Füße nicht die richtige Größe haben, wirst du keine Prinzessin werden‘, hat uns nicht nur die Geschichte von Aschenputtel gelehrt. Aus meiner (schon auch russisch geprägten) Sicht, blockieren Quoten jede Form von Entwicklung. Frauen haben die gleichen Chancen wie Männer, wenn sie nur wollen. Doch Frauen wollen mehr: Mutter sein, Familie gründen, Erfolg haben im Beruf oder in der Politik. Frauen leben in einer realistischen Welt und haben die Verantwortung für das Leben mit allen Facetten übernommen. Wenn Frauen den Willen haben, etwas zu erreichen – in allen Bereichen unserer kulturellen Vielfalt – dann erreichen sie auch ihr Ziel, z.B. als Politikerin, Künstlerin, Sportlerin oder in der Wissenschaft. In diesen Bereichen gibt es keine vorgegebenen Quoten und doch haben sich Frauen hier erfolgreich und mit großer Anerkennung ihren Platz gesichert.

Versuchen wir Frauen es doch auch in der Wirtschaft einmal ohne Quoten von oben, sondern mit unseren Selbstbewusstsein, unserer Intuition, unserem Charme und unserem Willen und Können. Die women&work bietet als Plattform genau dafür hervorragende Chancen und Möglichkeiten.

Männliche Unterstützer

Dr. Leon Windscheid

Doktor der Psychologie, Unternehmer & Autor

Ich bin ein Mann und für die Frauenquote. Denn wir brauchen jetzt mehr Frauen an der Spitze. Egal, ob sie männlich oder weiblich sind. Chef sein heißt Mann sein. Und männlicher Chef sein heißt allzu oft Beruf über Familie, hierarchisches Denken und Frauen ausgrenzen. Um dieses Rollenverständnis aufzubrechen, müssen Frauen sichtbar nach ganz oben. Das ist der erste Schritt. Der zweite Schritt muss dann eine radikale Veränderung der Führungskultur sein. Arbeitgeber der Zukunft bieten Führungspositionen, die alles fördern, was bisher vor allem Frauen fordern.

Die women&work bringt Köpfe zusammen, die hieran mitwirken können und wollen. Egal, ob männlich oder weiblich.


Sven Gábor Jánszky

Trend- und Zukunftsforscher

Die women&work ist ein ganz wichtiger Ort, weil Zukunftstrends nicht automatisch entstehen. Sie müssen getrieben werden. Getrieben werden durch Personen, durch Unternehmen, durch die Politik und durch Orte. Die women&work ist ein Ort, der einen ganz wesentlichen Trend treibt.