Impressionen von der Preisverleihung 2017

Grußwort

"Bis heute erhalten Erfinderinnen nicht immer die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Das müssen wir ändern, denn starke Frauen sind eine wichtige Voraussetzung für eine starke Wirtschaft. Nur wenn die Arbeit der Erfinderinnen sichtbar ist, können sie zu Vorbildern für weitere junge Frauen werden. Ich bin davon überzeugt, dass es in Deutschland noch ein großes Potenzial an Erfinderinnen gibt, das darauf wartet, entdeckt zu werden.

Deswegen danke ich den Initiatoren der women&work für ihr Engagement, in diesem Jahr erstmalig den Erfinderinnenpreis zu verleihen. Er wird die Leistungen von Erfinderinnen sichtbarer machen und den Blick auf den weiblichen Erfindergeist lenken. Ich bin mir sicher, dass es viele hervorragende Vorschläge geben wird, und wünsche allen Bewerberinnen viel Erfolg."

Brigitte Zypries
Bundeswirtschaftsministerin

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FrauenWerk

Von der Spülmaschine, über die erste Computersprache der Welt bis hin bis zur Grundlage für den ersten Autopiloten – all dies ist FrauenWerk! Doch kaum jemand kennt sie: die Erfinderinnen und Pionierinnen aus Vergangenheit und Gegenwart.

Deutlich wird dies am Beispiel der Computertechnik: Die Entwicklung der ersten Computersprache, des Frequenzsprungverfahrens, des Compilers, einem Programm, das die Befehle anderer Programme in Maschinencodes umwandelt oder des ersten Computers, all das haben Frauen geschaffen.

Ada Lovelace, Hedy Lamarr, Grace Hopper und Mary Ann Wilkes gehören zu den herausragenden Pionierinnen in der Computertechnik. Und doch sind ihre Namen den wenigsten bekannt.

women&work Erfinderinnenpreis - der erste dieser Art in Europa

Die Initiatoren von Europas größtem Karriereevent für Frauen möchten das ändern und weiblichen Erfindergeist sichtbarer machen. Daher wird der women&work-Erfinderinnenpreis jährlich Anfang November auf dem iENA-Forum der Internationalen Erfindermesse iENA verliehen.

Die Preisverleihung 2018 findet statt am:

Donnerstag, 1. November
13:30 - 14:30 Uhr
iENA – Internationale Erfindermesse
iENA-Forum
Messezentrum Nürnberg | Halle 12 | 90471 Nürnberg

 

KEYNOTE:
Dr. Thomas Zielke
Referatsleiter "Technologietransfer durch Normung und Patente"
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

 

Vergeben werden Preise in drei Kategorien:

  1. Technologie
    Hierzu zählen beispielsweise neue Produktionsverfahren oder IT-Technologien für Apps – ebenso wie Verfahrens- und Technologieinnovationen, aber auch Neuerungen, die zur Verbesserung der Umwelt beitragen.
  2. Service & Sozial
    Hierzu zählen neue und innovative Dienstleistungen, die für Differenzierung und Kundenbegeisterung sorgen. Hierunter fallen aber auch Dienstleistungen, deren Nutzen der Gesellschaft zugutekommt und deren Zweck nicht vorrangig Profit ist (Beispiele: Bildung, Armutsbekämpfung, Chancengleichheit oder Gesundheit).
  3. Geschäftsmodell & Organisation
    Hierzu zählen Neuerungen in der Strategie, Marketing, Lieferketten, Wertschöpfung, Pricing oder Kostenstrukturen. In diese Kategorie fallen aber auch organisatorische Prozess- oder Management-Neuerungen, z.B. neue Tools zur Messung der Kundenzufriedenheit oder Optimierung der Lieferprozesse zur Kostensenkung.

"Es gibt viele Frauen mit großen Erfindungen, die einen wichtigen Beitrag für Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie geleistet haben. Dennoch gibt es ein großes ungenutztes Erfinderpotential, gerade bei Frauen. Die Gründe dafür sind vielfältig und doch besteht dieses Problem weltweit. Wir möchten dieses Thema voranstellen und Frauen im Erfinderwesen (be-)stärken, deshalb bieten wir speziell Erfinderinnen einen kreativen Rahmen mit internationalen Kontakten und der Möglichkeit zum Austausch. Mit dem Erfinderinnenpreis hoffen wir, eine breite Öffentlichkeit für das Potential von Erfinderinnen zu gewinnen. Wir möchten mehr Frauen für dieses Thema begeistern und sie ermutigen ihr eigenes kreatives Potential auszuschöpfen."

Henning Könicke
Projektleiter Erfindermesse iENA
Geschäftsführer der AFAG Messen und Ausstellungen GmbH Nürnberg

Die Jury

Eine Bewerbung für den Erfinderinnenpreis ist jedes Jahr bis zum 20. September möglich.

Alle Bewerbungen werden nach Bewerbungsschluss gebündelt an die Jury übermittelt. Die Jury hat 14 Tage Zeit, eine Favoritin pro Kategorie auszuwählen. Spätestens bis zum 15. Oktober werden die Gewinnerinnen per eMail benachrichtigt.

Der Jury gehören folgende Persönlichkeiten an:

  • Joachim Bader
    Präsident des Europäischen Erfinderverbandes (AEI)
  • PD Dr. Elke Holst
    Forschungsdirektorin und Leiterin des Forschungsbereichs Gender Studies beim DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
  • Holger Vogel
    Geschäftsführer der VogelPerspektive GmbH - Denkfabrik zur Vermeidung von Betriebsblindheit
  • Prof. Dr. Jörg Mehlhorn
    Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Kreativität e.V.
  • Eberhard Kübel
    Wirtsch.-Ing, Chefredakteur INNOVATIONS-FORUM
  • Martin Reichenbach
    The Venture
  • Lydia Zetl
    ehem. Projektleitung der iENA
  • Dr. Lutz Schröter
    TEPAC Technologie & Patent-Consulting
  • Svenja Lassen
    Senior Editor Job & Karriere bei der COSMOPOLITAN

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