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Bei Arbeitnehmern treffen flexible Angebote auf ein steigendes Interesse – gerade bei Frauen, die nach Möglichkeiten suchen, Familie und Beruf leichter vereinbaren zu können.
She-Conomy, womenandwork
Die Arbeitswelt im Wandel

Herausforderungen und Chancen für alle


28.03.12 13:28

Karrierewege verlaufen heute in der Regel anders als früher – vor allem: individueller. Die Studie „Future Jobs“ zeigt, dass sowohl bei Arbeitgebern als auch bei Arbeitnehmern immer mehr Flexibilität gefragt ist. Das stellt beide Seiten vor Herausforderungen, bietet aber auch Chancen.

Dass sich die Arbeitswelt wesentlich verändert hat, macht der Blick auf einzelne Arbeitnehmerbiografien ganz deutlich – denn diese sind in den vergangenen Jahren um einiges vielfältiger und bunter geworden. Wer vor noch gar nicht langer Zeit den Berufseinstieg bei einem Unternehmen gemeistert hatte, blieb dort nicht selten von der Ausbildung bis zum Rentenalter. Natürlich gibt es solche Karrierewege immer noch, aber sie werden nach und nach seltener. Vielmehr ist das Berufsleben der meisten Menschen heute geprägt von einem häufig gleich mehrfachen Wechsel des Jobs oder sogar des Berufs, von Auszeiten und Wiedereinstiegen, von kontinuierlichen Qualifizierungen und Weiterentwicklungen. Oder anders gesagt: Jeder geht immer mehr seinen eigenen Weg. Und mit „jeder“ sind heute nicht mehr ausschließlich männliche Arbeitnehmer gemeint. Im Gegenteil: Arbeitnehmerinnen werden das Bild in den kommenden Jahren verstärkt prägen.
 
Flexibilität ist gefragt


Doch was bedeutet diese Entwicklung für Arbeitnehmer? Und was für Arbeitgeber? Um diesen Fragen wissenschaftlich auf den Grund zu gehen, hat das Zukunftsinstitut in Kelkheim im Auftrag der DIS AG die Studie „Future Jobs“ durchgeführt. Sie macht einen Trend ganz deutlich: Während die Zahl klassischer Vollzeitstellen sinkt, nehmen flexible Arbeitsmodelle deutlich zu, von speziellen Arbeitszeiten bis hin zu Projekt- und Zeitarbeit. Für Unternehmen waren diese von jeher interessant, um schnell auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren und einzelne Projekte durchführen zu können. Doch auch bei Arbeitnehmern treffen flexible Angebote auf ein steigendes Interesse – gerade bei Frauen, die nach Möglichkeiten suchen, Familie und Beruf leichter vereinbaren zu können. So ist auf dem Arbeitsmarkt also immer mehr Flexibilität gefragt – und zwar auf beiden Seiten.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie mit passgenauen Angeboten Mitarbeiter für sich gewinnen können. Zudem stehen sie vor der großen Herausforderung, diese dann auch langfristig zu überzeugen und zu halten. Ein wichtiger Erfolgsfaktor, damit dies gelingt, ist eine persönliche Betreuung der einzelnen Mitarbeiter. Wer auf individuelle Karrierewünsche eingeht und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen schafft, hat gute Chancen, als attraktiver Arbeitgeber zu punkten.

Gleichzeitig stellt die Arbeitswelt – schon heute und erst recht in Zukunft – hohe Anforderungen an Arbeitnehmer. So hat sich etwa das Berufsbild der Assistentin in den vergangenen Jahren wesentlich verändert. War sie früher eher die strikte Hüterin des Vorzimmers, so übernimmt sie heute zahlreiche Verantwortungsbereiche und organisiert den Arbeitsalltag des Chefs – als dessen „rechte Hand“. Ein gewisses Maß an technischen Fertigkeiten, etwa der Umgang mit verschiedenen Softwareprogrammen, ist dabei meist so unverzichtbar wie selbstverständlich. Daneben sind jedoch auch andere Qualitäten gefragt: Von Assistentinnen wird immer mehr erwartet, dass sie Projekte übernehmen, inhaltlich mitarbeiten und Entscheidungen treffen. Arbeitgeber erwarten demnach ebensoviel von ihren
Mitarbeitern wie umgekehrt. Und der Trend geht dahin, dass beide Seiten bereit sind, sich stark zu engagieren, um ihre Karriere nach ihren Vorstellungen gestalten zu können.

Karrierewege – so individuell wie die Menschen


Unternehmen zeigt die Studie des Zukunftsinstituts daher vor allem eine wichtige Aufgabe auf: die eigenen Mitarbeiter sowie deren Bedürfnisse und Vorstellungen möglichst genau kennenzulernen. Das gilt umso mehr für einen Personaldienstleister wie die DIS AG mit bundesweit rund 9.000 Mitarbeitern. Auch im Fachbereich Assistenz & Sekretariat suchen wir nach Möglichkeiten, unseren Mitarbeitern – soweit die Kundenaufträge dies möglich machen – genau den Karriereweg zu ermöglichen, den sie sich vorstellen. Gefragt sind dabei vor allem flexible Arbeitszeiten und diverse Teilzeitmodelle. Auch auf den ersten Blick ungewöhnliche Wünsche gelten bei uns keinesfalls per se als unmöglich. So plante beispielsweise eine unserer Mitarbeiterinnen, die für wechselnde Kunden Aufgabenbereiche vom Büromanagement bis hin zur Auftragssachbearbeitung übernimmt, vor einigen Monaten eine längere Auszeit. Also haben ihre Ansprechpartner bei der DIS AG nach Möglichkeiten gesucht, ihr diese Chance zu bieten. Die Lösung: Die Mitarbeiterin hat ihren Urlaub vollständig gesammelt und zwischen zwei Projekten am Stück genommen. So konnte sie einen lange gehegten Traum in die Tat umsetzen und mehrere Wochen lang den Jakobsweg laufen. Danach ist sie wieder in ein neues Projekt eingestiegen – und plant bereits ihr nächstes „kurzes Sabbatical“.

Beispiele wie dieses haben wir bei der DIS AG schon so einige erlebt. So unterschiedlich so alle auch waren, eines haben sie gemeinsam: Nachdem wir unsere Mitarbeiter dabei unterstützt hatten, ihre Wünsche in die Realität umzusetzen, waren sie motivierter denn je. So zeigt sich, dass sich flexible und individuelle Angebote, wie sie die Trendstudie fordert, für alle Seiten auszahlen.

Autorin:
Barbara Klunker, Leiterin des Fachbereichs Assistenz & Sekretariat der DIS AG, ist seit 10 Jahren für das Unternehmen tätig. Sie hat über sieben Jahren die Niederlassung in Aachen geleitet und verantwortet seit dem 01.02.2009 den Fachbereich Assistenz & Sekretariat. In ihrer Laufbahn hat sie weit mehr als 1.000 Bewerbungsgespräche geführt und begleitet sowie zahlreichen Bewerbern und Mitarbeitern den Weg zu interessanten neuen Herausforderungen und Unternehmen geebnet.

Auf der Female Recruiting Conference am 4. Mai 2012 in Bonn wird sie in einem Vortrag zum Thema "Zukunft der Arbeit" vertiefender auf das Thema des Artikels eingehen. Die Female Recruiting Conference findet am Vortag der women&work statt, Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen.
Eine Anmeldung zur Female Recruiting Conference ist ab sofort online möglich unter www.female-recruiting-conference.com.

 
Über die DIS AG
Die DIS AG ist eines von 85 Unternehmen, das sich am 5. Mai 2012 auf der women&work als Arbeitgeber präsentiert.
Das Unternehmen gehört zu den größten Personaldienstleistern in Deutschland. Als Marktführer in der Überlassung und Vermittlung von Fach- und Führungskräften hat sie sich auf die Geschäftsfelder Finance, Industrie, Information Technology, Office & Management, Engineering und Outsourcing & Consulting spezialisiert. Im Geschäftsfeld Engineering werden die Dienstleistungen durch die Tochterunternehmen euro engineering AG (100%) und euro engineering AEROSPACE GMBH (100%) erbracht. Rund 9.000 Mitarbeiter arbeiten in 160 Niederlassungen für die DIS AG. Zum Konzern gehören weiterhin: DIS Consulting GmbH (100%), DIS Interim Management GmbH (100%), CST GmbH (100%) und Personal Innovation GmbH (100%). Nach einer Umfrage des „Great Place to Work“ Instituts und des Handelsblattes zählt die DIS AG mit Platz 1 zu „Deutschlands besten Arbeitgebern 2012“. Die DIS AG ist Teil der Adecco Gruppe. Weitere Informationen zur DIS AG erhalten Sie unter www.dis-ag.com.

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