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Melanie Vogel

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Es ist immer leichter sich selbst zu stärken und die eigenen Talente zu fördern als darauf zu warten, dass andere das für einen tun.
Karriereplanung
Pioniergeist bei der Karriereplanung

Melanie Vogel im Gespräch mit experto.de


31.05.12 19:21

Melanie Vogel, Karrierexpertin und Initiatorin der women&work im Gespräch mit experto.de über Pioniergiest bei der Karriereplanung. Ihre These: Standardbewerbungen sind kaum noch erfolgversprechend. Pioniergeist und eine stärkenorientierte Karriereplanung ist gefragt.

Experto.de: Warum reicht heute eine Standardbewerbung nicht mehr aus?

Melanie Vogel: Eine 0-8-15-Bewerbung zu versenden in der Hoffnung, es kommt schon etwas dabei herum, ist heute vertane Zeit. Der Blick über den Tellerrand ist gefragt. Und der fängt bei einem selbst an. Heutzutage muss und kann man viel kreativer mit dem eigenen Werdegang umgehen. Der Arbeitsmarkt bietet – gerade auch fern der althergebrachten Berufsbilder – extrem viele Chancen und Nischen. Es geht darum, Pioniergeist in der eigenen Karriereplanung zu entwickeln, um diese nutzen zu können.

Experto.de: Welche Grenzen sollen die jungen Menschen Ihrer Meinung nach überwinden?

Melanie Vogel: In meinen Seminaren höre ich oft, dass die Teilnehmer immer noch schauen, welche Branche eine hohe Nachfrage hat. Viele Studienentscheidungen fallen bedarfsorientiert – nicht stärkenorientiert. Anstatt zu schauen, welche Berufsfelder in Zukunft gefragt sein könnten, sollte die Fokussierung auf die eigenen Talente erfolgen. Und es gehört auch dazu, Visionen für das eigene Leben zu entwickeln. Viele junge Menschen haben keine Zukunftsvisionen.

Experto.de: Ist das bei den schnelllebigen Veränderungen in der Arbeitswelt heute nicht auch verständlich?

Melanie Vogel: Ja, aber wenn ich bei mir selber bleibe, wenn ich meine Kompetenzen erkennen lerne, sie ernst nehme und dann schaue, welche Arbeitsmöglichkeiten sich daraus entwickeln, dann bin ich deutlich flexibler. Es ist immer leichter sich selbst zu stärken und die eigenen Talente zu fördern als darauf zu warten, dass andere das für einen tun.

Das Interview erschien bei experto.de

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