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Wir wollen in Führung!

Wir fordern nicht. Wir schaffen Fakten.

  • „Wollen Frauen überhaupt Führungsaufgaben übernehmen?"

  • „Wir würden ja gerne Frauen einstellen, aber wir finden keine.“

  • „Wenn Frauen gut sind, dann schaffen sie es auch an die Spitze.“

In den aktuellen Debatten um die Quote tauchen diese „Argumente“ immer wieder auf.
Die Frauen bekommen das Thema so zurück – und damit eine Diskussion, die am Kern vorbei geht.

Wir sind es Leid und finden:
Es geht nicht um die Frage, OB Frauen führen wollen, sondern WELCHE Frauen dieses Ziel haben und WIE VIELE es sind.

Sind es bundesweit 10.000? Sind es 20.000 – oder vielleicht 50.000 und mehr?
Um das herauszufinden, haben wir die Initiative „Wir wollen in Führung!" ins Leben gerufen.

Stimmen Sie ab und zeigen Sie

  • dass Sie beruflich weiterkommen wollen

  • dass Sie eine Führungsposition anstreben

  • dass Sie bereits Führungsverantwortung haben

  • dass Sie ein Unternehmen leiten

Lassen Sie uns gemeinsam Fakten schaffen und der Politik und der Wirtschaft handfeste Zahlen an die Hand geben. Damit endlich nicht mehr das OB sondern das WIE im Mittelpunkt steht.

Die Zwischen-Ergebnisse der Aktion „Wir wollen in Führung!" präsentieren wir am 5. Mai auf der women&work im Rahmen der Kongresseröffnung von 10-11 Uhr im Plenargebäude in Bonn.

Geben Sie Ihre Stimme ab!

Die Initiatorinnen:

  • Melanie Vogel, women&work
  • Astrid Braun-Höller, Kommunikation + Strategie

P.S.: Die Namen der Unterzeichnerinnen werden nicht veröffentlicht - lediglich die Gesamtzahl der Unterschriften.

[Zur Pressemeldung]

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Zur Abstimmung:


Hallo Abstimmer.

Kommentar vom 12.3.2012

"In mehr als 20 Jahren Berufserfahrung habe ich sehr viele fähige Frauen kennengelernt, die sehr gerne eine Führungsposition eingenommen hätten. Leider sind die meisten resigniert gegangen oder haben aufgegeben, weil sie die gläserne Decke nicht überwanden.
Das Argument, es gäbe keine fähigen weiblichen Führungskräfte oder es strebten zu wenig an, widerspricht meiner persönlichen Erfahrung. Es liegt am System, nicht an den Frauen."

Kommentar vom 13.3.2012

"Warum werden immer nur Männern nach dem Ende ihrer Berufslaufbahn Aufsichtsratsposten angeboten und kaum Frauen?
Ich denke, es gibt genug Frauen, die dazu bereit wären, wenn es eine transparente Vergabe gäbe und nicht immer diese Kungeleien unter Männern."

Kommentar vom 14.3.2012

"Ich wünsche mir, dass Frauen endlich eine faire Chance bekommen. Wir werden zu viel vertröstet und man hofft, dass wir irgendwann verstummen. Ich glaube fest daran, dass Frauen nicht aufgeben dürfen, auch dann nicht, wenn sie jenseits der 40 sind. Denn dann ist das Berufsleben noch lang nicht vorbei. Die erworbene Lebens- und Berufserfahrung ist ein großer Pluspunkt. Im alten Rom durfte man frühestens mit 40 Senator werden."

Kommentar vom 15.3.2012

"Obwohl ich 5 Jahre Führungserfahrung als Abteilungsleiterin habe, wurde mir, seitdem ich Mutter bin, jede Chance auf eine Führungsposition verwehrt. Erst war das Kind zu klein, dann war ich zu alt."

Kommentar vom 16.3.2012

"Bin bereits in einer Führungsposition. Früher war es einfacher gegen die unsichtbaren Grenze anzugehen. Heute geschieht die Ausgrenzung subtiler. Gut dass endlich Forderungen gestellt werden."

Kommentar vom 19.3.2012

"Kind und Elternzeit haben meinen männlichen Kollegen Gelegenheit fürs Intrigenspiel gegeben. Seitdem erlebe ich, dass Teilzeit keinen Raum für Führungsaufgaben bietet. Wie viele Jahre Nischenarbeit sind notwendig, damit man auch in Teilzeit die eigenen Kompetenzen in Führungspositionen einbringen kann? Sich Abfinden ist für mich kein Erfolgsweg, aber er erscheint mir inzwischen weniger anstrengend als der ewige Kampf gegen männliches Machtgehabe und Lügenspiele."

Kommentar vom 20.3.2012

"Lasst uns am Schneeballeffekt arbeiten! Je mehr Frauen in höheren Positionen arbeiten, um so eher können sie weitere Frauen nachziehen. Frauen, solidarisiert Euch für dieses Ziel!"

Kommentar vom 21.3.2012

Tolle Idee!! Viel Erfolg und viele mutige Frauen, die sich was trauen - macht es so wie die Männer: wenn Euch ein höherer Posten angeboten wird, nehmt den an - er wäre Euch ja nicht angeboten worden, wenn man es Euch nicht zutraut - also keine (Selbst)Zweifel, sondern anpacken!! Nur so geht es vorwärts.

Kommentar vom 22.3.2012

Trotz hervorragender Qualfikation durfte ich die erste Stufe der Führungsleiter, die ich bereits erklommen hatte, nicht halten. Grund: Ich habe nach dem ersten Kind vorübergehend Teilzeit gearbeitet. Seither (12 Jahre!) habe ich das nicht mehr wettmachen können, obwohl ich auch mit zwei Kindern schon seit langem wieder in Vollzeit arbeite. So werde ich dafür bestraft, dass ich Kinder habe.
Der Gradmesser der Gleichberechtigung sind für mich nicht Frauen in Führungspositionen, sondern Mütter in Führungspositionen!

Kommentar vom 23.3.2012

Leider sind Frauen in Führungspositionen gerade in der Automobilbranche unterrepräsentiert. Insbesondere Frauen, die bereits mit Kindern in das Unternehmen einsteigen, werden bei weitem nicht so gefördert wie die männlichen Kollegen. Vorurteile wie "Kinder, Küche gleichzusetzen mit: fehlen oft, können ihren Job nicht ordentlich ausführen, weil die Kinder krank sind und die auch noch so klein sind" sind immer noch ein Thema. Dabei wollen Frauen führen, aufgrund ihrer Familienorganisation sind sie dazu mehr als prädestiniert.

Ich wünsche mir, dass Ihre Initiative baldmöglichst Früchte trägt.
Deshalb fordere ich mehr weibliche Führungskräfte mit Kindern!

Kommentar vom 26.3.2012

Viel zu wenig setzen sich Unternehmen mit den speziellen Fähigkeiten von Frauen auseinander, die für gute Führungsaufgaben grundlegend sind. Lieber halten Sie an alten Führungsstilen mit immer mehr männlichem Personal fest. Dabei können Frauen kommunikatives Verhalten mit Effektivität galant verbinden.

Kommentar vom 27.3.2012

Aus meiner Erfahrung heraus lassen sich gerade Führungspositionen gut mit Teilzeit-Anwesenheit vereinbaren, da viele Aufgaben strategischer Natur sind und keine ständige Anwesenheit im Unternehmen erfordern.
Vielen Frauen, die aufgrund fehlender Kinderbetreuung den Spagat zwischen Beruf und Familie versuchen (und damit schon immer sehr flexibel waren!), wäre es heute mit modernen Kommunikationsmitteln unproblematisch möglich, trotz Kinderphase ihrer Verantwortung in einer Führungsposition teilweise auch von zuhause aus nachzukommen. Schließlich sind männliche Chefs auch nicht ständig für ihre Mitarbeiter verfüg- und ansprechbar und bei guter Planung können 2 - 3 Bürotage viel effizienter sein, als ständige Anwesenheit.
Doch dazu fehlt in vielen Unternehmen einfach nur der gute Wille, und das oft sogar bei einer weiblichen Personalleitung! Wie bei Männern, die entspannt von zuhause aus arbeiten, wäre es so auch Frauen möglich, entspannter sowohl ihren beruflichen Aufgaben und der Mutterrolle nachzukommen, ohne dazu die Quadratur des Kreises versuchen zu müssen!

Kommentar vom 28.3.2012

Ich wünsche mir, dass mehr Frauen sich überwinden und beruflich gegen Männer behaupten. Dazu zählt auch der Mut, sich eine Führungsposition überhaupt erst zuzutrauen. Und es wird Zeit, unsere "angeborenen" Soft Skills auch einmal zu unseren Gunsten einzusetzen und zielführend mit den Hard skills zu verbinden. Lasst uns einfach ein Beispiel an den Frauen in Führungspositionen zahlreicher französischer Unternehmen nehmen!

Kommentar vom 29.3.2012

Seit ich Teilzeit arbeite - 2 Kinder - bin ich auf dem Abstellgleis. Die Akzeptanz der Teilzeitarbeit muss meiner Meinung nach erhöht werden! Anscheinend ist es wichtiger, wie viel Zeit man in der Firma verbringt, nicht was bewegt wird. Ich musste mich eindeutig zwischen Familie oder Karriere entscheiden!

Kommentar vom 30.3.2012

Ich bin in einer Führungsposition tätig und kann aus Erfahrung sagen wie schwer es ist, selbst in dieser Position Gehör zu finden in männerdominierten Kreisen.
Die unsichtbaren Wälle sind so stark wie eh und je, nur sind sie heute weniger greifbar.

Kommentar vom 2.4.2012

Frauen in Führungspositionen sollten nicht in eine Männer-Form gepresst werden! Wichtig wird es sein, Akzeptanz für den Umstand zu erlangen, dass Frauen eine Führungsposition sicherlich nicht stets in gleicher Weise wie ein Mann ausfüllen werden. Hier gibt es doch häufig Unterschiede in der Arbeitsweise, wobei das nicht zwangsläufig negativ für das Endergebnis sein muß - es wird Frauen aber oft mehr oder weniger subtil doch unterstellt.

Kommentar vom 3.4.2012

Als ich die erste Stufe der Hierarchie erklommen hatte und eine Gruppe leitete, mußte ich irgendwann leider erkennen, daß viel Intriegenarbeit im Hintergrund lief, obwohl die Gruppe erfolgreich war. Mein Vorgesetzter, der sich beeinflussen ließ, stufte mich wieder herunter und veranlaßte eine Versetzung. Die Argumente gegen mich habe ich nie erfahren. Es gibt Seilschaften, die Frauen keine Chance geben. Ich finde trotz allem, daß Frauen sich nicht verbiegen, sondern ihren eigenen Führungsstil verfolgen und durchhalten sollen.

Kommentar vom 4.4.2012

Wenn Frauen ihre Ziele niedrig stecken, dann liegt das auch an einer realistischen Einschätzung ihrer tatsächlichen Chancen. Niemand möchte an den eigenen Zielen scheitern und eine Strategie zur Vermeidung des Scheitern ist es, nicht nach Großem zu streben. Frauen sind also nicht feige, sondern viele wollen sich an der gläsernen Decke nicht die Köpfe blutig stoßen.

Kommentar vom 5.4.2012

Warum sollten Frauen keine Schlüsselfunktionen mit vielerlei Verantwortlichkeiten übernehmen (dürfen)? Der Erfolg ist schließlich nicht ausschließlich für die Männerwelt reserviert! Frauen haben, genauso wie Männer auch, Qualitäten, die in unterschiedlichen Professionen zu Höchstleistungen führen kann - warum diese nicht ausnutzen, wenn davon die Gemeinschaft profitiert?

Kommentar vom 6.4.2012

Ich habe gerade mein Ingenieursstudium absolviert und freue mich auf den Berufsstart, jedoch merke ich, dass mein Ziel, eine Führungsposition zu erreichen, immer mehr verschwimmt. Ich erlebe nun selbst welche Schwierigkeiten es gibt und welche mich als FRAU im Gegensatz zu männlichen Absolventen erwarten. Daher wünsche ich mir von Industrie und Politik Unterstützung, damit das Geschlecht nicht mehr einen solch großen Einfluss hat.

Kommentar vom 10.4.2012

Liebe Unternehmen, schafft endlich wirklich familienfreundliche Arbeitsbedingungen (umfassende Arbeitszeitflexibilität, Home Office, Führung in Teilzeit, Vertretungsregelungen, Eltern mit "Brüchen" im Lebenslauf einstellen, ausreichend Kitaplätze und Hortplätze für Grundschulkinder mit langen Öffnungszeiten anbieten, klares und konsequentes Bekenntnis zur Familienfreundlichkeit) und ihr werdet super ausgebildetes, hoch motiviertes Personal bekommen, das Höchstleistungen bringt und Euch treu bleibt.

Kommentar vom 11.4.2012

Ich wünsche mir, dass durch mehr Frauen in Führungspositionen ein Rollenvorbild entsteht, das dem Nachwuchs Mut macht und zeigt, dass es selbstverständlich ist in Führungspositionen zu sein.

Kommentar vom 12.4.2012

Frauen sollen Frauen an die Führung bringen. Erst wenn mehr Frauen im Top-Management sind wird die Einstellung und Kultur in den Unternehmen ändern. Frauen müssen mehr netzwerken und sich gegenseitig unterstützen. Realität ist leider oft das Gegenteil. Die Politik hilft uns z.B. mit der Frauenquote, öffnet uns, so zu sagen, die Tür und was machen wir? Typisch Frau : "Nein, danke so was brauchen wir gar nicht, wir werde lieber weiter versuchen die Wand mit der Stirn durchzubrechen"... Wird sich jemals ein Mann hinten anstellen, wenn es um eine Beförderung geht, mit dem Argument, dass er nur durch seine gute Leistung und nur wenn sie von anderen als solche anerkannt wird? Sorry, Ladies, aber oft stehen wir uns selber im Weg! Die Zeit ist gekommen, das zu verstehen und zu agieren.

Kommentar vom 13.4.2012

Ich bin seit einigen Jahren in der Führungspositionen im mittleren Management. Es ist nicht einfach mit konservativ eingestellten männlichen Kollegen/Chefs zu arbeiten.
Hinzu kommt, dass viele Kolleginnen sich nicht trauen schwanger zu werden, weil die Rückkehr in das Berufsleben nach wie vor erschwert wird. Eine weitere Feststellung ist auch, dass viele männliche Führungskräfte Machtrituale pflegen, gegen diese Frauen chancenlos sind...

Kommentar vom 16.4.2012

Den Männern scheinen die Ideen auszugehen: Wie gehen wir wirklich mit einer globalen Belegschaft, mit globalisierten Strukturen und Vielfalt in einem Konzern um? Wie integrieren wir und wie beweisen wir, dass wir bei aller Unternehmensorientierung "good citizen" sind und unsere Verpflichtungen gegenüber unseren Staaten, der Gesellschaft und allen Generationen erfüllen? Lassen Sie uns das Ende der männlichen Homogenität, der Einheitlichkeit und Einfalt ausrufen und auf Vielfalt setzen!

Kommentar vom 17.4.2012

Dass wir im 21. Jahrhundert immer noch diesem Thema widmen müssen ist in Anbetracht unserer schnelläufigen Entwicklung, kaum nachvollziehbar. Aus meinem beruflichen Alltag weiss ich, wie subtil Mittel und Wege männlicher Kollegen sein können, um persönliche Führungsdominanz zu erringen und Frauen aus zusteuern.

Kommentar vom 18.4.2012

"You are a leader" - sagte mir schon vor über zehn Jahren ein damaliger afrikanischer Bildungsminister. Solch klare - und entspannte! - Anerkennung bringt weiter. Living Life Large! Oft habe ich den Eindruck, viele Männer in Führungspositionen können sich nur (junge) Männer (=ihre 'Söhne') als Nachfolger vorstellen. Frau im reifen Alter 40 plus kommt in dieser imaginierten Führungsriege noch zu wenig vor.
Es muss sich auch die Vorstellungskraft wandeln, nicht nur die Bilanzzahlen!

Kommentar vom 19.4.2012

Als Frau im gebärfähigen Alter ist man ständig der subtilen Fragestellung unterworfen, ob man die Stelle noch schnell als Absicherung VOR dem Kind haben möchte oder nur als "Sprungbrett" in eine höhere Position.
Kein Mann wird gefragt, wie er Kinder und Karriere managt!

Fürs ständige Lamentieren und Selbstverpflichten ist der Zug so langsam abgefahren. Wie kann Deutschland es sich leisten, 50% der Bevölkerung (und damit viel Führungskräftepotential) zu übergehen?

Kommentar 20.4.2012

Die erste Management Stufe habe ich recht schnell erreicht. Dann ist mir 15 Jahre lang ein weiterer Aufstieg nicht gewährt worden obwohl ich herausragende Fach und Führungskompetenz bewiesen habe. Letztlich hat "nur" die beschlossene Frauenquote in unserem Unternehmen dafür gesorgt, daß ich in diesem Jahr (endlich) auf eine meiner Leistung adäquate Position gekommen bin.

Kommentar vom 23.4.2012

Mir sind in meinem bisherigen Berufsleben viele sehr fähige Frauen begegnet. Bis in das mittlere Management schafft es Frau noch relativ gut. Spätestens danach beginnt der Kampf, der nach wie vor nach männlichen Spielregeln gespielt wird. Wollen sie nicht "übersehen" werden, müssen sie sich anpassen oder sind raus aus dem Spiel. In jedem Fall verlieren sie. Die, die sich anpassen an Authentizität, denn Frauen haben von Natur aus ein ganz anderes Kommunikationsverhalten als Männer. Spätestens hier schließt sich der Kreis. Wir wissen längst, dass wir uns auf internationalem Parkett nicht wie ein Elefant im Porzellanladen aufführen können und sind sensibel den unterschiedlichen Kulturen gegenüber. Diese sind anerkannt. Weshalb können wir das in Bezug auf die Geschlechter nicht? NATÜRLICH möchten Frauen auch in das obere Management! In ihrer Art, wie sie dabei die Dinge anpacken sind sie eine hervorragende Ergänzung zu den Stärken der Männer. Sie beweisen es doch längst dort, wo man sie lässt!

Kommentar vom 24.4.2012

Es gibt unheimlich viele Universitätsstudentinnen, es gibt so viele motivierte Frauen im Arbeitsleben, aber spätestens, wenn man in "das Alter kommt, Kinder zu wollen" oder überhaupt die Frage "Kinder?" kommt, scheint es mir, als wäre es vorbei, mit der Gleichberechtigung.
Zum einen weil Teilzeitstellen keine besonders große Akzeptanz haben, zum Teil, weil es mir scheint, als müsse man als Frau immer noch doppelt so viel leisten und schreien, um Gehört zu finden. Hinzu kommt noch, dass es viel zu wenig staatliche und/oder bezahlbare Kinderbetreuungsplätze bzw. Betriebskindergärten gibt. Es kann doch nicht sein, dass das zweite Gehalt (Teilzeit, wenn man es denn durchgeboxt hat) nur für die Betreuung wieder drauf geht. Schon rein finanziell ist hier für viele Frauen/Familen dann Schluß mit der Karriere.

Kommentar vom 25.4.2012

Es geht nicht darum ob ich es will. Denn ich will! Die Frage ist für mich, ob ich es vereinen kann -Famile und Job.
Ich hatte eine Führungsrolle und habe sie aufgegeben, weil ich dann keine Zeit mehr hatte für meine Kinder bzw. sonst alles an Nannies delegieren müsste... Das ist nicht meine Vorstellung von Work/Life Balance... So wie ich, verzichten daher vermutlich einige darauf ihre Potentiale auszuschöpfen.

Kommentar vom 26.4.2012

Ich bin 23 Jahre alt und habe vor kurzem mein Studium beendet. Derzeit arbeite ich als Berechnungsingeniuerin bei einem der führenden OEM's. Um mich herum nur männliche Führungskräfte. Aber warum? Es gibt viele Veranstaltungen, Netzwerke, Kennzahlen die die Frauenentwicklung fördern sollen. Daher fühle ich mich derzeit gut aufgehoben und ausreichend gefördert. Jedoch möchte ich nicht irgendwann zurück blicken und merken, dass ich vertröstet wurde. Ich will mir nicht schon mit 23 Jahren Gedanken darüber machen müssen inwiefern ein Kind in der Zukunft meine Karriere behindern könnte. Ich möchte, dass meine fachlichen und kommunikativen Stärken genutzt und weiterentwickelt werden.

Kommentar vom 27.4.2012

Seit ich Mitte 2010 meine Schwangerschaft bei meinem Chef bekannt gab, lief es beruflich bei mir nur noch bergab. Dabei bin ich die Studierte (Dipl.-Ing.(FH)) in meiner Familie und wollte nie eine Mutter daheim sein - höchstens für 6 - 12 Monate. Von meinem Vorgesetzten wurde mir allerdings gesagt, ich müsste doch mindestens 1 Jahr aussetzen, um für mein Kind da zu sein. Direkt nach dem Gespräch wurde ich aus meinem Team (nur Männer!) gekickt - angeblich weil sich meine Fähigkeiten plötzlich völlig veränderten und ich nach 2 1/2 Jahren nicht mehr in das Team passte. Auch eine weitere Kollegin, ebenfalls Mutter, wurde aus demselben Team in eine andere Abteilung verwiesen!
Alle meine Bewerbungen bei anderen Unternehmen sind seitdem erfolglos, ich wurde nicht einmal eingeladen. Dabei bin ich bereit Vollzeit zu arbeiten und zu reisen (wie vor und während meiner SS).
Das Thema, das zur Zeit in der Presse ist (anonymisierte Bewerbungen und Diskriminierung) passt perfekt zur Situation in Deutschland und ist ein weiterer Beweis für diese unakzeptable Lage.

Kommentar vom 30.4.2012

Ich bin gebürtig keine Deutsche. In meinem Heimatland war ich eine der besten Absolventinen landesweit. In Deutschland schlage ich mich auch nicht schlecht, aber genau... 'schlage ich mich'... Warum ist die Leistung und Qualifikation nicht ausrechend?
Solange in Deutschland die Schlüsselpositionen immer nur von Männern besetzt werden und das klassische Rollenmodel verteidigt wird, haben Frauen kaum eine Chance.
Manchmal ärgere ich mich dass ich als eine weltoffene Frau Deutschland als mein Zuhause gewählt habe. So ein fortschrittliches Land, doch in Hinsicht Frauen, Job, Familie fühle ich mich 50 Jahre in die Vergangenheit versetzt.

Kommentar vom 2.5.2012

Frauen müssen nicht besser werden, auch nicht anders. Die Rahmenbedingungen für Führungspositionen hingegen schon. Wie sonst hätten Frauen das Wahlrecht erlangen können, wenn nicht über ein Gesetz, welches ihnen dies erlaubt?
Eine Frauenquote ist sicherlich keine ideale Maßnahme, aber eine klar formulierte, weil immer noch zu wenig Männer (teilweise auch Frauen) bereit sind, den Versuch zu wagen. Andere Quotenländer weisen gute bis sehr gute Ergebnisse vor. Gegner einer Frauenquote formulieren gerne: aber es gibt sie doch, Frauen in Führungspositionen. Denen sage ich, wenn Sie die wenigen Ausnahme einer Regel als faire Chance begreifen, haben Sie das Prinzip noch nicht verstanden. Ich bin für eine Frauenquote!

Kommentar vom 3.5.2012

Wie kann es denn sein, dass Frauen, die ihr Studium oder ihre Dissertation beendet haben, nur aufgrund der Fähigkeit, Kinder zu gebären, im Berufseinstieg schlechtere Chancen als gleichqualifizierte Männer haben? Da ist dringend ein Umdenken bei den Personalverantwortlichen nötig.

Kommentar vom 4.5.2012

Für eine Position im mittleren Management mit Personalführung bin ich laut unserem Management mit 49 Jahren bereits zu alt.

Kommentar vom 7.5.2012

Es ist ja nicht so , dass Frauen keine Führungspositionen anstreben würden, aber es ist noch immer so, dass eine Frau wie ein Mann "sein" muss, um beruflich in die Führungsebene aufzusteigen. Dabei gehen die wichtigsten Vorteile verloren. Außerdem ist die Akzeptanz der Teilzeitarbeit sehr schlecht! Es scheint mir so zu sein, dass es wichtiger ist, wie viel Zeit man in der Firma verbringt, nicht was bewegt wird. Frauen müssen sich noch immer eindeutig zwischen Familie oder Karriere entscheiden! Leider.

Kommentar vom 8.5.2012

Natürlich wollen Frauen weiterkommen. Ob es immer die oberste Riege sein muss oder überhaupt sein kann, vor der sie angeblich zurückscheuen, sei dahin gestellt (s. Maggy Thatcher, Christine Lagarde etc.). Aufsteigen wollen wir, auch in eine untere oder mittlere Ebene und zeigen, was wir können. Oder wie bei Männern üblich, zeigen, was wir bereit sind zu lernen.

Kommentar vom 9.5.2012

Nachdem unsere Chefin gegangen ist, sagte eine Kollegin zu mir: "Jetzt werden die wohl nicht noch einmal das Experiment mit einer Frau an der Spitze wagen..." (unser Aufsichtsrat bestand zu 100 % aus Männern...)
Ich bin von dieser Aussage immer noch ganz erschüttert, obwohl ich in diesem Unternehmen auch nicht mehr tätig bin. Wenn ein Chef scheitert, heißt es ja auch nicht: "Jetzt wird es aber nie wieder ein Mann werden, weil der eine ist ja gescheitert."
Eine Chefin als Experiment zu bezeichnen, sagt schon alles. Frauen werden zu wenig wahrgenommen als Führungskräfte. Eine Garantie für gute Führung bekommt ein Unternehmen per Geschlecht leider nicht mitgeliefert.

Kommentar vom 10.5.2012

Ich liebe es zu führen, die Verantwortung für mein Team, die Firma und mein eigenes Handeln zu übernehmen, mit gemeinsam entwickelten Ideen und Projekten nach vorne zu gehen. In meiner letzten Firma (KMU) durfte ich mich 8 Jahre als Stellv. Geschäftsführerin beweisen und verwirklichen.
Ich bin wirklich sehr gespannt, ob ich bei meiner aktuellen Jobsuche tatsächlich als weibliche Führungskraft gefragt bin - oder, ob die "Nachfrage" nach weiblicher Führung eben doch nur Lippenbekenntnisse der Wirtschaft sind!

Die Initiatorinnen

MELANIE VOGEL
Unternehmerin und Initiatorin der women&work, Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen, der 2012 mit dem Innovationspreis "Land der Ideen" ausgezeichnet wurde.

ASTRID BRAUN-HÖLLER
Die Strategieexpertin Astrid Braun-Höller ist mit Leidenschaft PR-Frau im Personalbereich. Personalarbeit und Öffentlichkeitsarbeit zusammen
denken und strategisch intern und extern steuern ist ihr Kerngeschäft.

Mir gefällt die Initiative, weil...

... die oft vertretene Vorstellung, Frauen wollten gar nicht führen, eine vorgeschobene Behauptung ist. Frauen haben längst den Beweis angetreten, dass sie führen wollen und können. Es wird Zeit, dass dies endlich bemerkt und gewürdigt wird.

Katja Dörner
Bundestagabgeordnete der Grünen
Kinder- und familienpolitische Sprecherin


... es nichts Gutes gibt, außer Frau tut es. Je mehr Frauen sich aktiv und öffentlich zu ihrem Wunsch nach Übernahme von Führungsverantwortung bekennen, umso schneller wird die Diskussion um eine staatliche "Führungsfrauenquote" der Vergangenheit angehören.

Dr. Jürgen Pfister
President Corporate Human Resources, Drägerwerk AG & Co. KGaA

... sie die vielen guten Aktionen für mehr Frauen in beruflicher Verantwortung bündeln kann. Manchmal brauchen gute Argumente starke Zahlen. Ich bin sicher, dass wir die liefern können.

Andrea Blome
Journalistin und Herausgeberin des Magazins existenzielle

…kein Unterschied sein darf, wo keiner ist.

Andreas Visser
Head of Purchasing/Administration
EGRIMA BUSINESS CENTER GmbH + Co. KG

... es viel besser ist zu zeigen, DASS Frauen führen, statt lange darüber zu diskutieren, OB sie es können!

Prof. Dr. Barbara Kessler
RheinAhrCampus Remagen

… irgendwann der Tag kommen soll, an dem nicht mehr über das Geschlecht einer Führungskraft gesprochen wird. Sondern darüber, was sie leistet.

Katja Kerschgens
Die Redenstrafferin

... weil sie längst überfällig ist. Ich unterstütze gerne eine Initiative, deren Ziel es ist, gerade jungen Frauen Mut zu machen und sie dabei zu unterstützen, eine richtig gute und erfüllte berufliche Karriere - natürlich mit Mann und Kindern an der Seite - zu machen.

Prof. Dr. Anja Lüthy
FH Brandenburg
TCO Training Coaching Outlet Berlin

... sie ein wunderbares Werkzeug ist, als Managerin oder Führungskraft sichtbar und wahrnehmbar zu sein! Wir brauchen solche Mut-mach-Bündnisse, mehr Rollenvorbilder und müssen mehr Risiken eingehen. Fordern, Positionieren, und Zusammenhalten, das sind die zielführenden Faktoren.

Andrea Kunwald
Managerin und Autorin des Managementbuches Win Win Woman

Eine gute und notwendige Initiative, um das Bewusstsein in die richtige Richtung zu lenken. Jetzt geht es um das Handeln und das "Wie", um Vielfalt auch an der Spitze von Organisationen zu leben. Viel Erfolg!

kommweit®
kommunikation und weiterbildung

Einflussreiche Frauen

"Frauen sind erst dann
erfolgreich, wenn niemand
mehr überrascht ist, dass sie
erfolgreich sind."

Emmeline Pankhurst (1858-1928)
Frauenrechtlerin

"Frauen, die nichts fordern,
werden beim Wort genommen.
Sie bekommen nichts."

Simone de Beauvoir (1908-1986)
französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin.

"Frauen sind wie Teebeutel:
Ihre wahre Stärke entfalten sie,
wenn man sie ins Wasser wirft."

Christine Lagarde
Chefin des Internationalen Währungsfonds

"Für uns Frauen ist es kein Luxus
sondern eine Pflicht, Geld zu verdienen."

Renee Haugerud
Hedgefond-Managerin, New York

Unternehmen, die Führungsfrauen suchen

Bilder & Banner zur Aktion "Frauen in Führung"

Laden Sie sich hier Bilder der Initiatorinnen Melanie Vogel und Astrid Braun-Höller herunter sowie Banner in verschiedenen Größen.

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